Der Kaminofen ist aufgebaut, die gesamte Anlage ist inzwischen vom Schornsteinfeger abgenommen und endlich ist man stolzer Besitzer des Feuerstättenbescheids. Das bedeutet, nun kann es endlich mit dem gemütlichen Kaminabend losgehen, sofern nun auch das entsprechende und vor allem erlaubte Brennmaterial beschafft wurde. 

Was tun, wenn das Feuer nicht richtig brennen will?

Obwohl der Kaminofen fachgerecht angeschlossen wurde und das passende Brennmaterial benutzt wird, will das Feuer einfach nicht richtig in Gang kommen. Keine Sorge, dieses Phänomen tritt häufig dann auf, wenn die Wetterlage entsprechend ungünstig ist. Zuweilen kann es einfach mal passieren, dass die Luft im Schornstein steht. Dadurch wird der benötigte Zug verhindert. Um den Schornstein nun schnell wieder in Gang zu bringen, benötigt man lediglich ein Stück Zeitungspapier. Dieses wird angezündet und dann sofort direkt in den Rauchabzug gehalten. Hier entsteht nun Hitze, die im Schornstein hoch wandert. Dadurch wird die stehende Luft im Schornstein vertrieben und der Zug ist wieder gewährleistet. 

Ein wichtiger Hinweis: Zuweilen wird die Kaminofentür geöffnet, um beispielsweise Brennmaterial nachzulegen. Dieses sollte man stets langsam tun, um zu vermeiden, dass Asche und Qualm durch den entstandenen Sog in den Raum gelangen. 

Was kann ich tun, wenn die Scheibe verrußt ist?

Zwar verschmutzt eine Kaminofenscheiben für gewöhnlich bei ordnungsgemäßem Gebraucht nicht besonders stark, dennoch kann das durch verschiedene Faktoren doch einmal passieren. 

Grundsätzlich wird man immer stark daran interessiert sein, dass die Glasscheiben sauber sind, denn schließlich möchte man ja freie und ungestört Sicht auf das Feuer haben. 

Zuweilen aber verschmutzen die Scheiben vielleicht einmal deutlich stärker, als das üblicherweise der Fall ist. Grund Nr. 1 kann sein, dass ein Holzscheit während des Abbrennens viel zu dicht an der Scheibe lag, das verursacht dann häufig hartnäckige Verschmutzungen. Grund Nr.2 kann sein, dass das verwendete Brennmaterial, in diesem Fall vermutlich Holz, doch noch nicht so durchgetrocknet war, wie man vielleicht angenommen hatte. Feuchtes Holz sorgt aber leider für eine deutlich höhere Qualm Entwicklung, die sich dann entsprechend an der Glastür des Kaminofens in Form von Ruß widerspiegelt.

Wenn die Scheibe nun doch einmal mit Rußpartikeln verunreinigt ist, bietet sich hier die Zuhilfenahme von einem angefeuchteten Küchenpapier an. Damit lassen sich zunächst einmal die groben Ascherückstände gut von der Scheibe abnehmen. Danach empfiehlt es sich, besonders bei hartnäckigen Verschmutzungen einfach ein wenig Backofenreiniger auf die Scheibe zu sprühen. Nach einer kurzen Einwirkzeit, lassen sich die Verschmutzungen dann problemlos mit Küchenpapier entfernen. 

Die Entsorgung der Asche

Oberstes Gebot bei der Ascheentsorgung ist es, die aus dem Kamin entnommene Asche lange auskühlen zu lassen. Es wird häufig vollkommen unterschätzt, wie lange die Asche im Kaminofen tatsächlich noch nachglimmt. 

Wenn die Asche definitiv erkaltet ist, gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, den Kaminofen zu reinigen. Die wohl bequemste Variante ist die Zuhilfenahme eines Aschesauger. Hier hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Kaminofen ist von der Asche befreit und die Asche hat gleich ihren Platz im Staubsaugerbeutel gefunden. Alternativ dazu kann man die Asche mit Hilfe des Kaminbestecks aus dem Kaminofen zu entfernen und zunächst in einem feuerfesten Ascheeimer richtig auskühlen lassen. Später kann die Asche dann über den Restmüll entsorgt werden. 

 

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