Mit einem Kamin im Außenbereich lässt sich die Anzahl der Tage, an denen man abends noch seine Terrasse nutzen kann, sicherlich um einiges erhöhen. Inzwischen gibt es eine ganz Reihe unterschiedlicher Ausführungen und Varianten von Garten- und Grillkaminen. Welcher der passende ist, hängt einfach davon ab, wie und wo man ihn gern einsetzen möchte. Diese verschiedenen Varianten gibt es.

Der Terrassenofen

Für gewöhnlich verfügt ein Terrassenofen, beziehungsweise die Brennkammer, über eine bauchige und runde Form. Ein solcher Terrassenofen ist so konzipiert, dass während des Einheizens ein entsprechender Zug entsteht, wobei der Rauch zeitgleich nach oben abzieht. Entweder ist die Brennkammer mit einer Glastür verschlossen, oder es handelt sich um ein engmaschiges Gitter, das die Brennkammer verschließt. So haben Funken keine Chance, herumzufliegen. Ebenso wenig kann die Glut aus dem Ofen entweichen. Vielfach ist ein solcher Terrassenofen aus Gusseisen gefertigt und verfügt für einen festen Stand durch seine drei Beine.

Der Aztekenofen

Der ursprünglich aus Mexiko stammen Ofen stellt eine Variante zum herkömmlichen Terrassenofen dar. Vor allem unterscheidet er sich durch sein Design und natürlich durch das Material. Aztekenöfen werden aus Terrakotta hergestellt. Aztekenöfen zeichnen sich vor allem dank der vielen verschiedenfarbigen Elemente und Ornamente durch ihre tolle Optik aus.

Gerade unter den Aztekenöfen gibt es viele Modelle, die sich leicht zum Grillofen umfunktionieren lassen. Oftmals gibt es hier die Möglichkeit, einfach ein entsprechendes Rost einzulegen und schon ist der Aztekenofen in einen Grill verwandelt.

Besonders hochwertige Modelle sind nicht aus Terrakotta hergestellt, sondern hier wurde eine besondere spezielle Tonmischung verwendet, die ein hohe und konstante Wärmespeicherung fördert. 

Der Gartenkamin

Während ein Gartenkamin in seinen Ursprüngen ausschließlich eine gemauerte Feuerstelle aus Naturstein hatte und mit einer aufgesetzten Kaminhaube ausgestattet war, sind inzwischen aber auch Modelle aus Edelstahl oder Stahlblech erhältlich. Diese Gartenkamine stellen eine tolle Alternative zu der gemauerten Version dar, denn diese Modelle sind nicht mehr an einen festen Ort gebunden, sondern lassen sich an unterschiedlichen Orten im Garten platzieren. Hinzu kommt, dass diese Modelle bei weitem nicht so viel Platz benötigen wie die gemauerten Varianten. 

Anders als der Terrassenofen hat der Gartenkamin eine offene Brennkammer. Das Feuer lässt sich hervorragend anschauen und das Nachlegen des Brennholzes gestaltet sich einfacher. Allerdings steigt hier natürlich auch die Gefahr des Funkenflugs. 

Der Grillkamin

Diese Variante trägt nicht umsonst den Namen des Allrounders. Der Grillkamin lässt sich im Grunde genommen ganzjährig nutzen. An warmen Tagen findet er seinen Einsatz als perfekter Grill, wird es langsam kalt und ungemütlich, sorgt der Grillkamin für wohlige Wärme. Standardmäßig ist ein Grillkamin mit einem Rost ausgestattet, auf dem das Grillgut perfekt Platz findet. 

Inzwischen stehen aber auch Varianten zur Auswahl, die zum Beispiel mit Steinöfen ausgestattet sind. Diese Modelle lassen sich dann perfekt zum Pizza backen nutzen, oder man kann sogar darin räuchern. 

Hier gibt es allerdings einen deutlichen Vorteil, denn anders als bei einem gewöhnlichen Grill zieht der störende Rauch nach oben ab. Er wird regelrecht durch den Kamin abgeleitet. Zudem verringert sich auch eine eventuelle Geruchsbelästigung.

Für den Aufbau eines Grillkamins werden Betonsteine verwendet. Diese werden aneinander geklebt. Auf Grund dessen braucht man auch mehr Platz für einen solches Modell. Außerdem ist ein Grillkamin auch nicht beweglich und benötigt einen festen Standort.

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